Hämatologie & Onkologie
Kopf-Hals-Tumoren: Diagnose
Kopf-Hals-Tumoren
("HNO-Tumoren")
Definition
Unter dem Begriff Kopf-Hals-Tumoren fasst man eine Vielzahl bösartiger Tumoren im Bereich des Kopfes unter Ausschluss des Gehirns und der Schilddrüse zusammen.
Zu den Kopf-Hals-Tumoren gehören im Einzelnen Krebserkrankungen von:
- Lippen
- Mundboden
- Mundhöhle
- Zahnfleisch
- Zunge
- Gaumen
- Speicheldrüsen
- Rachen
- Nasenhöhle und Nasennebenhöhle
- Kehlkopf
- Mittelohr
- Nach dem Ursprungsgewebe unterscheidet man Karzinome, die sich von Schleimhäuten entwickeln, Lymphome, die im lymphatischen Gewebe entstehen, und Sarkome, die sich vom Binde- und Stützgewebe ableiten.
- Die überwiegende Mehrzahl der Kopf-Hals-Tumore sind Plattenepithelkarzinome.
- Die häufigsten Lymphome sind Non-Hodgkin-Lymphome.
- In den Speicheldrüsen werden Adenokarzinome, Azinuszellkarzinome, Mukoepidermoidkarzinome und adenoid-zystische Karzinome beobachtet.
Mundhöhlenkarzinom
- Die Mundhöhle besteht aus den Lippen, der Wangenschleimhaut, den Zähnen, dem Mundboden (unterhalb der Zunge), den vorderen 2/3 der Zunge, dem harten Gaumen sowie dem kleinen Areal hinter den Weisheitszähnen.
- Der Oropharynx besteht aus dem hinteren Drittel der Zunge, dem weichen Gaumen, den Mandeln und dem Rachenanteil hinter dem Mund.
- Speicheldrüsen innerhalb der Mundhöhle produzieren Speichel, der den Mund feucht hält sowie bei der Nahrungsspaltung hilft.
Ursachen
- Rauchen
- Alkoholabusus
- Ernährungsfaktoren (Vitamin A und C- Mangel)
- sog. Präkanzerosen, d.h. Krebsvorstufen, die entarten können ( z.B. Leukoplakien)
- Risikofaktoren: Übermäßiger Tabakgenuss (Pfeifenraucher), v.a. in Kombination mit Alkohol
Epidemiologie
- Inzidenz ist steigend (Verdopplung in den letzten 20 Jahren!) bedingt durch zunehmenden Alkohol und Tabakkonsum
- Altersverteilung: Nach dem 40. Lebensjahr, Gipfel in der 6. Dekade
- 50 % aller Tumoren des Kopf- und Halsbereiches sind Kehlkopfkrebse
(siehe auch krebszentrum.at/Österreichische Statistik)
- Wie entsteht Krebs?
- Entwicklung bösartiger Zellen
- Unkontrolliertes Wachstum der Tumorzellen
- Aussaat ("Metastasierung") von Tumorzellen
(Details siehe Kapitel Chemotherapie)
Stadieneinteilung
- Für die Wahl der Therapieverfahren ist eine genaue Bestimmung der Größe und Ausdehnung der Tumoren notwendig.
- Zusätzlich sollte Klarheit darüber herrschen, ob bereits Metastasen vorliegen.
- Kopf-Hals-Tumoren metastasieren bevorzugt über die Lymphwege in die Halslymphknoten.
- Fernmetastasen sind selten.
- In der folgenden Tabelle ist eine grobe Übersicht für solch eine Stadieneinteilung dargestellt.
TNM-Stadieneinteilung für Kopf-und Halstumoren
(Jede Tumorart innerhalb der Kopf-Hals-Tumoren hat eine davon abgeleitete eigene Stadieneinteilung)
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T
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Primärtumor
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T 1
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Tumor < 2 cm |
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T 2
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Tumor > 2 cm und < 4 cm |
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T 3
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Tumor > 4 cm |
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T 4
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Tumor wächst in Nachbarstrukturen, wie z.B. Knochen, Muskel, Haut ein |
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N
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regionäre Lymphknoten
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N 1
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Eine einzelne Lymphknotenmetastase < 3 cm auf der gleichen Seite |
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N 2 a
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Eine einzelne Lymphknotenmetastase > 3 bis 6 cm auf der gleichen Seite |
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N 2 b
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mehrere Lymphknotenmetastasen < 6 cm auf der gleichen Seite |
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N 2 c
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Lymphknotenmetastasen auf beiden Seiten oder auf der Gegenseite < 6 cm |
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N 3
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Lymphknotenmetastase > 6 cm |
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M
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Fernmetastasen
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M 0
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keine Fernmetastasen |
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M 1
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Vorliegen von Fernmetastasen |
Symptome
- Schmerzen im Wangen-, Zungen- oder Gaumenbereich
- Nicht heilende Wunden auf der Lippe oder innerhalb der Mundhöhle
- Knoten auf der Lippe oder innerhalb der Mundhöhle oder des Rachens
- Weisse oder rote Flecken am Zahnfleisch oder der Zunge
- Blutungen, Schmerzen oder Taubheitsgefühl im Mund
- Nicht heilende Halsentzündung oder "Fremdkörpergefühl" im Hals
- Kau- oder Schluckschwierigkeiten
- Kieferschwellungen (Zahnprothese passt nicht mehr oder wird unangenehm)
- Stimmklangveränderungen
- Ohrschmerzen
Diagnostik
- Präkanzeröse Läsionen innerhalb der Mundhöhle können durch regelmäßige Untersuchungen bzw. Kontrollen entdeckt werden.
- Fast alle Mundhöhlenkrebse sind Plattenepithelkarzinome.
- Status und klinische Ausdehnungsbestimmung
- Gewebsprobe
- Panendoskopie des oberen Aerodigestivtraktes zum Ausschluss eines Zweittumors
- Zahnröntgen,
- Röntgen des Kopfes und der Brust
- Sonographie (Lymphknotenbeteiligung!)
- CT, MRI
Vorsorge
Empfehlungen zur Früherkennung maligner Erkrankungen
(für Österreich gültige allgemeine Empfehlung des Arbeitskreises u. wiss. Komitees der ESO Wien)
Es ist den an der Erarbeitung der nun vorliegenden Empfehlungen beteiligten wissenschaftlichen Gesellschaften bzw. ihren Arbeitsgruppen besonders zu danken, dass sie eine neuerliche Anstrengung unternommen und an der Erstellung der nunmehrigen Empfehlung mitgearbeitet haben. Im Sinne dieser Vorgangsweise wurde bewusst zwischen Screening und der Früherkennung in folgender Weise unterschieden:
Als Früherkennung wurde - in direkter Anlehnung an die Empfehlungen der American Cancer Society - die Entdeckung einer Abnormalität in einer asymptomatischen oder symptomatischen Einzelperson aufgefasst, während Screening die systemische Suche nach einer Erkrankung in einer definierten Population bedeutet hätte.
Bei der Erstellung der Empfehlungen zur Früherkennung maligner Erkrankungen wurden folgende Prämissen besonders beachtet:
- Es musste als gesichert gelten, dass die Untersuchung medizinisch effektiv in Hinblick auf eine Früherkennung der Krebserkrankung ist, um die Morbidität und/oder Mortalität positiv zu beeinflussen,
- die durch die Untersuchungen erzielten Vorteile sollten gegenüber den Risken überwiegen, und
die Untersuchungen selbst praktikabel und durchführbar sein.
Somit liegt nun eine für Österreich gültige allgemeine Empfehlung für die Mindesterfordernisse einer Früherkennung maligner Erkrankungen bei Einzelpersonen vor, von der wir wiederum hoffen, dass sie auf ähnliche Akzeptanz wie die vorhergehenden Publikationen dieser Arbeitsgemeinschaft stoßen und unser aller Arbeit im Sinne einer Standardisierung der Vorgangsweise für die sich uns anvertrauenden Menschen erleichtern wird.
(Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ.Prof. Dr. Michael Krainer, Univ.Ass.Dr. Thomas Brodowicz,
Koordinatoren des Arbeitskreises und des wiss. Komitees der ESO - Wien)
(Übersicht der Krebsarten, Genetische Testung, Tumormarker, wiss. Gesellschaften:
siehe krebszentrum.at/Vorsorge)
Vorsorge Maligne HNO-Tumoren
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Mundhöhlenkarzinom
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Nasenrachenkarzinom
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Rachenkarzinom
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Speicheldrüsentumoren
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| – Verzicht auf Tabak und Alkohol; – Mundhygiene; – ausgewogene Ernährung; – jährliche FA-Kontrolle bei Risikopatienten |
– Meiden auslösender kanzerogener Faktoren; – serologische Screening-Untersuchung auf EBV-Antigen in Endemiegebieten |
– Verzicht auf Tabak und Alkohol; – Mundhygiene; – ausgewogene Ernährung; – ährliche FA-Kontrolle bei Risikopatienten |
FA-Kontrolle bei Auftreten einer der genannten Symptome: – Schwellung im Bereich einer der großen Kopfspeicheldrüsen; – Schmerzen; – bei Befall der Ohrspeicheldrüse ev. Gesichtslähmung |
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Kehlkopfkarzinom
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| – Verzicht auf Tabak und Alkohol; – Jährliche FA-Kontrolle bei Risikopatienten Risikofaktoren: – Tabak an erster Stelle – Alkohol – Kehlkopfpapillomatose – Chron. hyperplasische Laryngitis – Gering erhöhte Rate bei Hütten-, Gießerei-, Glas-, Porzellan- und Quarzarbeitern |
Nasenrachenkarzinom
- Verhornendes PLECA (Plattenepithelkarzinom)
- Nicht verhornendes PLECA
- Undifferenziertes CA (Schminke-Tumor)
- v.a. 2) und 3) sind Epstein-Barr-Virus-assoziiert
Risikofaktoren
- Nasenöle und Duftmischungen
- kanzerogene Dämpfe (Benzpyrene und Anthrazene)
- holzverarbeitende Industrie
- kommt endemisch gehäuft in Süd-Ost-Asien vor
Altersverteilung
- Gipfel nach dem 7. Lebensjahrzehnt (in Endemiegebieten 4.-6. Lebensjahrzehnt, auch gehäuft Kinder!)
Symptomatik
- Ein- oder beidseitige Halslymphknotenschwellung
- Behinderung der Nasenatmung
- Tubenventilationsstörungen (verschlagenes Ohr)
Diagnostik
- Klinische Ausdehnungsbestimmung (Endoskopie)
- Gewebsprobe
- CT/MRI und evtl. US (Lymphknotenbeteiligung)
- EBV-Antikörperscreening
Rachenkarzinom
- Tonsillen-CA
- Rachenwand-CA
- Zungengrund-CA
Risikofaktoren
- Übermäßiger Tabakgenuss, vor allem in Kombination mit Alkohol
Altersverteilung
- Gipfel im 6. und 7. Lebensjahrzehnt
Symptomatik
- Schluckbescherden (auch in das Ohr ausstrahlend)
- evtl. blutiger Speichel
- Mundgeruch
- Halslymphknotenschwellung
- vor allem Rachenwandkarzinome können lange asymptomatisch sein und werden erst spät entdeckt
Diagnostik
- Status und klinische Ausdehnungsbestimmung
- Gewebsprobe
- Panendoskopie des oberen Aerodigestivtraktes zum Ausschluss eines Zweittumors
- CT/MRI und evtl. US (Lymphknotenbeteiligung)
Parotiskarzinom (Speicheldrüsenkrebs)
adenoidzystisches Karzinom (Zylindrom) der Parotis:
- langsames Wachstum
- schlecht verschieblich
- druckdolent (in fortgeschrittenem Stadium häufig Fazialisparese)
Plattenepithel-Karzinom der Parotis:
- rasches Wachstum
- schlecht verschieblich
- meist druckdolent
- meist vergrößerte Lymphknoten
- Fazialisparese
Altersverteilung
- Große altersmäßige Streuung mit einem Gipfel zwischen 4. und 7. Lebensdekade
Risikofaktoren
- kaum bekannt (sekundäre Entstehung eines Karzinoms in einem pleomorphen Adenom)
Symptomatik
- Schwellung im Bereich einer der großen Kopfspeicheldrüsen
- Schmerzen
- bei Befall der Ohrspeicheldrüse evtl. Gesichtsnervenlähmung
Diagnostik
- Klinischer Palpationsbefund
- bei enoralen Tumoren Gewebsprobe
- CT/MRI/US
Differentialdiagnose
- Parotitis (siehe Speicheldrüsenerkrankungen)
- Pleomorphes Adenom (gutartiger Mischtumor, häufigster Parotistumor): langsames Wachstum, polyzyklisch, verschieblich, indolent
Larynxkarzinom (Kehlkopfkrebs)
Definition
- Der Kehlkopfkrebs ist ein seltener bösartiger Tumor, der zur großen Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren gehört.
- Die überwiegende Mehrzahl der Kehlkopftumore sind histologisch gesehen Plattenepithelkarzinome, leiten sich also von der Schleimhautauskleidung des Kehlkopfes ab.
Risikofaktoren
- Tabak an erster Stelle
- Alkohol
- Kehlkopfpapillomatose
- chronisch-hyperplastische Laryngitis
- Gering erhöhte Rate bei Hütten-, Gießerei-, Glas-, Porzellan- und Quarzarbeitern
Epidemiologie
- Verhältnis Männer : Frauen = 7:1
- Altersgipfel am Ende der 6. und Beginn der 7. Lebensdekade
- in den letzten Jahren Zunahme bei den Frauen durch vermehrtes Rauchen
- 50 % aller Tumoren des Kopf- und Halsbereiches sind Kehlkopfkrebse
Stadien Larynxkarzinom
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T
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Primärtumor
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T 1
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Tumor auf einen Unterbezirk begrenzt ( z.B. Stimmlippe, oberhalb der Stimmlippen oder darunter) |
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T 2
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Tumor auf zwei Unterbezirke ausgedehnt |
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T 3
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Tumor in mehr als zwei Unterbezirken, aber auf den Kehlkopf begrenzt |
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T 4
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Tumor reicht über den Kehlkopf hinaus und befällt Nachbarstrukturen |
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N
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regionäre Lymphknoten
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N x
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regionäre Lymphknoten nicht beurteilbar |
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N 0
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keine regionären Lymphknotenmetastasen |
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N 1
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einzelne Lymphknotenmetastase auf der Seite des Tumors < 3cm |
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N 2
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einzelne Lymphknotenmetastase auf der Seite des Tumors > 3cm aber < 6 cm oder mehrere Lymphknotenmetastasen < 6 cm |
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N 3
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Lymphknotenmetastasen > 6 cm |
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M
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Fernmetastasen
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M x
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Fernmetastasen nicht beurteilbar |
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M 0
|
keine Fernmetastasen |
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M 1
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Vorliegen von Fernmetastasen |
Metastasierung
- sehr selten,
- meist direkte Ausbreitung
Genetik
- Veränderungen in der Erbsubstanz (Verlust von Teilen der Chromosomen, Veränderungen an spezifischen Orten in der Erbsubstanz)
- Veränderungen des epidermalen Wachstumsfaktors
Diagnostik
- genaue Anamnese
- Palpation
- direkte und indirekte Laryngoskopie (Ausschluss eines Zweittumors)
- Biopsie
- Status und klinische Ausdehnungsbestimmung
- Sonographie (Lymphknotenbeteiligung!)
- Röntgen
- CT/MRI








